Der MFC Untere Nahe e.V. stellt sich vor

Vereinsarbeit und ein freundschaftliches Miteinander werden im Modellflug Club Untere Nahe e.V. sehr groß geschrieben. Nur so kann es gelingen eine langfristige Jugend- und Nachwuchsarbeit zu gewährleisten. Der Flugbetrieb findet auf einem durch die zuständigen Luftfahrtbehörden zugelassenen Modellfluggelände mit ausgebildeter Flugleitung statt. So kann der Modellsport im Einklang mit den Anforderungen der Umwelt- und Landschaftsschutz-bestimmungen der Städte und Gemeinden stattfinden.

Viel Spaß auf unseren Internetseiten oder Sie besuchen uns bei schönen Wetter, vorzugsweise am Samstagmittag, auf unserem Flugplatz und genießen die Faszination Modellbau einmal selbst, bzw. lassen sich einfach nur vom schönen Umfeld und der Aussicht beeindrucken.

Das Hallenfliegen hat wieder begonnen. Pünktlich zum schlechten Wetter sind wir wieder in der Schulsporthalle Langenlonsheim aktiv. Die Termine an denen wir in der Halle anzutreffen sind finden sich im Kalender.

Unser erster Vorsitzender Markus Ebert mit seinem neuen Sharo

 Warum Modellbau?

In Deutschland gibt es nach Schätzungen etwa 150.000 bis 200.000 Modellflieger, von denen ca. 80.000 im Deutschen Modellflieger Verband organisiert sind. Ebenso im DMFV organisiert sind über 1.300 Vereine im gesamten Bundesgebiet. 50 Modellflieger und einer der Vereine ist der MFC Untere Nahe e.V. Wir legen großen Wert auf die Vereinsarbeit, da nur mit den Verein eine sinnvolle Jugend- und Nachwuchsarbeit gewährleistet ist. Ganz wichtig: Der Flugbetrieb findet auf einem zugelassenen Platz und mit Flugleitung statt. So kann der Modellsport im Einklang mit den Anforderungen der Umwelt- und Landschaftsschutzbestimmungen der Städte und Gemeinden stattfinden.

Beim Hobby Modellbau scheiden sich die Geister. Es gibt Zeitgenossen - überwiegend männlichen Geschlechts - die davon so fasziniert sind, dass sie ein Leben lang nicht mehr davon loskommen. Andere hingegen wollen nicht verstehen, was erwachsene Menschen dazu bringt, sich in Dachkammern oder Kellerverliese zu verkriechen, um dort das richtige Leben im Modellmaßstab nachzubilden, also formvollendet maßstabsgetreue Flugzeugmodelle zu bauen, die am Ende ihrer Karriere abstürzen.

Echte Modellbauer lassen sich ihre Freizeitbeschäftigung mitunter auch einiges kosten, investieren große Mengen freier Zeit, kennen populäre Fernsehserien allenfalls vom Hörensagen, stellen Partnerinnen mit ausgedehnten “Spätschichten” auf so manche Geduldsprobe und geraten bei der Wahrnehmung gesellschaftliche Verpflichtungen mitunter auch schon mal in Zielkonflikte

Was also treibt einen Modellbauer an, Zeit und Geld in Projekte zu investieren, die sie niemand geheißen hat und die nach landläufiger Auffassung auch “nichts einbringen”? Dabei stecken sie zwischendurch immer wieder Frustrationen im Kampf mit der Materie einerseits, aber auch mit einer oftmals verständnislos reagierenden Umwelt andererseits weg?

Ganz offensichtlich ist die individuelle Bedürfnispyramide bei solchen Menschen etwas anders geschichtet, als der Zeitgeist es zu diktieren scheint. Beflügelt von dem Wunsch, sich ein Stück (heiler) Welt nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, verfügt der Modellbauer über ein unerschöpfliches Maß an Motivation. Und da er die Wirklichkeit zumeist in verkleinertem Maßstab abbildet, scheint zumindest ein Teil der damit verbundenen Sachzwänge gleichermaßen zu schrumpfen. Wichtiger noch, der Modellbauer ist sein eigener Chef mit allumfassender Kompetenz: Projektleiter, Konstrukteur, Einkäufer, ausführender Handwerker, Güteprüfer …, und daher mit einem phänomenalem Wirkungsgrad ausgestattet. Befreit von all den unnützen Reibungsverlusten, die auf menschliches Kompetenzgerangel zurückzuführen sind.

Angetrieben von zutiefst menschlichem Forscherdrang, der oftmals von ausgeprägter Detailverliebtheit und ursprünglicher Technikbegeisterung begleitet ist, wird er zum Breitbandkünstler, der sich etwa beim Bau eines Flugzeugmodells nicht nur für die Gesetze der Aerodynamik interessiert, sondern auch Werkstoffkunde betreibt und seine Fähigkeiten für Oberflächengestaltung weiter entwickelt, sich mit Motoren- und Antriebstechnik befasst, in die Geheimnisse der Fernsteuerelektronik eindringt und seine Pilotenkunst zuvor auf einem PC-Simulator perfektioniert.

Nicht zuletzt (er)schafft der Modellbauer Dinge, die nahezu ausschließlich eigenen Vorstellungen entsprechen und die für Geld nicht gekauft werden können. Da er selbst es ist, der dafür die Bewertungsmaßstäbe festlegt, gewinnt er damit ein hohes Maß an innerer Souveränität und Zufriedenheit und - im Schillerschen Sinne - auch ein kleines Stück der Freiheit “… sich selbst zu leben nach eigenem Gesetz”!